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Wilhelmshavener Zeitung vom 9. Mai 2017Wilhelmshavener Zeitung vom 9. Mai 2017

 

Pressemitteilung Europa-Union Kreisvorsitzender Jürgen Petersen zum Europatag:

„Europas Zukunft liegt in unseren Händen!“

 

„Europa hat schon bessere Zeiten gesehen. Die Freude am Europatag lassen wir uns dennoch nicht nehmen“, sagt Jürgen Petersen, Kreisvorsitzender der Europa-Union KV Wilhelmshaven. „Zwar stehen EU-Austrittsverhandlungen mit Großbritannien vor der Tür und ein beträchtlicher Teil der französischen Bevölkerung spricht einer rechtsextremen und EU-feindlichen Politikerin das Vertrauen aus. Die Mehrheit der europäischen Bürgerinnen und Bürger will aber nach wie vor ein vereintes Europa, in Deutschland sogar eine deutliche Mehrheit. Es bleibt dabei: Wir feiern den 9. Mai“, erklärt Petersen.

 

„Es gibt keinen Grund zu resignieren. Wir haben unsere Zukunft selbst in der Hand und erst, wenn wir das vergessen, ist sie wirklich in Gefahr“, unterstreicht Petersen. Jedoch die seitens politischer Funktionäre sich wiederholenden Appelle an die Bürger, dass jeder an Europa mitarbeiten solle, zeigten sich als kraftlos. Auch bei uns vor Ort würden zwar Gruppen und Parteien für ihre Idee von Europa werben, aber nur einzeln und für sich und nur wenige Bürger folgten den Aufrufen.

 

„Diese Gruppen werden mit ihren bisherigen politischen Programmen  wahrgenommen“ so Petersen, „aber die Menschen sind nicht an einem >Weiter so< interessiert. Partei- und Wählerprogramme strahlen kein Vertrauen mehr aus. Die Bürger haben das Gefühl, dass eben diese bisherige Politik zu den Krisen der Europäischen Union geführt habe.“

 

„Wir brauchen einen Neuanfang, der den Bürgern vermittelt, dass die sozialen, arbeits-, währungs- und rechtspolitischen Fragen für ihr vereintes Europa neu angegangen werden, und nicht mehr in nationalen Alleingängen, sondern für alle Regionen, ohne einzelne zu benachteiligen. Dies ist so nicht mit den bislang von den Parteien festgelegten Programmen machbar, sondern nur über einen überparteilichen Dialog, der die unterschiedlichen Interessen ausgleicht“ glaubt Petersen

 

„Ich denke, wir sind es unseren Kindern und Enkeln schuldig, dass wir etwas Neues versuchen, dass wir uns als politisch engagierte Bürger zum Beispiel in einem >Ortskonvent  Wilhelmshaven für Europa< zusammenfinden und schriftlich eine gemeinsame Plattform formulieren. Auf deren Basis zeigen wir Bürger dann den etablierten Funktionären, wo es nach unserer Meinung politisch mit Europa hingehen sollte. Und," teilt der Kreisvorsitzende weiter mit, „die Bereichsleitung der Volkshochschule Wilhelmshaven hat solch einer Vorgehensweise bereits ihre Unterstützung zugesagt. Sie würde dafür Räumlichkeiten und Moderation zur Verfügung stellen. Worauf warten wir also noch?"

„Die EU braucht engagierte Bürger, die sich offen zur europäischen Idee und den europäischen Werten bekennen und für diese verantwortend und konstruktiv mitarbeiten“, appelliert Petersen zum Schluss doch wieder an die Bürger, sich für ihr Europa einzusetzen.