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Europa-Tag 2008

 

Auch in diesem Jahr veranstaltete die Europa-Union Wilhelmshaven wieder einen Europa-Tag. Die Veranstaltung stand unter dem Motto „Leben und Lernen in Europa“.

In diesem Jahr war der Abgeordnete des Europäischen Parlaments, Matthias Groote, Ehrengast und Hauptredner in Wilhelmshaven.

Der Vorsitzende der Europa-Union, Tim Alter, freute sich besonders darüber, dass über 70 Mitglieder und Gäste der Einladung gefolgt sind.

Zunächst gab Herr Groote einen Überblick über seine aktuelle Arbeit. Er ist Mitglied im Ausschuss für Klimawandel und im Ausschuss für Umweltfragen. Laut Groote gingen gerade im Bereich Umwelt über 80 % der Gesetze in der Bundesrepublik auf Vorgaben der EU zurück. Dies macht die Aufgabe für ihn so interessant und wichtig.

Gemeinsam mit anderen norddeutschen Abgeordneten habe er die sog. „Küstengang“ gebildet, um gemeinsame maritime Interessen der deutschen Küstenregion in Europa effektiv zu vertreten.

Aus seiner Sicht seien die wichtigsten Aufgaben der EU in den nächsten Jahren die Schaffung neuer Strukturen, um auch in Zukunft noch weitere Staaten aufnehmen zu können, die Senkung von Agrarsubventionen, um mehr Geld in Forschung und Bildung zu investieren und eine positive Einwirkung auf den Klimawandel. Letzteres sei nach seiner Einschätzung nur möglich, wenn es gelingt, die Nationen mit dem größten CO2-Ausstoss (China, USA, Indien, etc.) zu ähnlichen Maßnahmen zu bewegen.

Um möglichst vielen jungen Menschen in Europa die Möglichkeit zu geben, ein Praktikum im europäischen Ausland zu absolvieren, habe die EU in diesem Jahr 40.000 neue Praktikumsplätze geschaffen.

Von einem solchen Programm hat auch die Studentin an der Fachhochschule Wilhelmshaven, Stefanie Schulze, profitieren können. Im Anschluss an den Vortrag von Matthias Groote berichtete die Studentin den interessierten Zuhörern über ihre Erfahrungen während ihrer drei Auslandssemester. Gerade die anwesenden Schüler ermutigte die Studentin, selbst Auslandserfahrungen zu sammeln. Der „Papierkram“ sei schnell erledigt und man könne bei einem solchen Aufenthalt zügig eine fremde Sprache lernen.

In seinem Grußwort zeigte sich der 1. Bürgermeister der Stadt Wilhelmshaven, Fritz Langen, darüber erfreut, dass beide Referenten zwar nicht gebürtige Wilhelmshavener sind, aber beide zum Studium an der FH nach Wilhelmshaven gekommen sind.

Dies zeige, dass Wilhelmshaven im Herzen von Europa liege und selbst ein attraktiver Fachhochschulstandort für junge Menschen aus Deutschland, Europa und der Welt sei.